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Sonntag, 16. Dezember 2012

Eindrücke vom 1. Tag auf der GGX in London

Auf der diesjährigen Groovy & Grails eXchange Konferenz [1] in London war exensio mit zwei Mitarbeitern vertreten. In diesem Blog-Beitrag möchte ich unsere Eindrücke des ersten Tages wiedergeben.
Wie aus dem Konferenztitel zu vernehmen ging es vornehmlich um die beiden Themen Groovy und Grails. Es wurden jeweils zwei Sessions parallel angeboten, so dass die Entscheidung nicht immer leicht fiel, was man hören sollte.

Sessions

In seiner "Keynote on Groovy" stellte Guillaume LaForge, der Projektleiter von Groovy, neben den schon bekannten Neuerungen für Groovy 2.0 die zukünftigen Groovy Versionen vor. Groovy 2.1 wird vermutlich Ende Januar freigegeben und unter anderem die volle Unterstützung für invoke dynamic bieten. Weitere Stichworte sind Alias Annotationen oder die Annotation @DelegatesTo, um Typüberprüfungen innerhalb von Closures zu ermöglichen.

Jeder Platz im Raum war beim Vortrag "GRAILS FOR HIPSTERS" von Robert Fletcher belegt. Es wurden viele nützliche Tools und Plugins vorgestellt, die zum einen das Entwicklerleben erleichtern und zum anderen insbesondere für das Design von modernen Web-Applikationen nützlich sind.

Gleich zwei Sessions gab Marc Palmer mit "USING GRAILS PLATFORM CORE" sowie "THEMING & UIS WITH GRAILS PLATFORM UI". Hierbei wurde das neue Plattform-Konzept und die Implementierung vorgestellt. Das Konzept bietet für Plugins eine einfachere Entwicklung und Integration in Grails-Anwendungen. Durch Verwendung der Grails Core Plattform sollte es einfacher möglich sein mit mehreren Grails-Vesionen die Kompatibilität zu waren.

Cédric Champeau hat in seiner Session "TYPE CHECKING YOUR DSLS" das bereits in der Groovy Keynote kurz vorgestellte Thema Typüberprüfung verfeinert. Diese sehr technisch ausgelegte Session ging insbesondere auf die Implementierung und Verwendung der @DelegatesTo Annotation ein.

In der Session "LEVERAGING SOCIAL MEDIA IN GRAILS" präsentierte Bobby Warner einen Überblick zu den verschiedenen existierenden Grails-Plugins mit deren Hilfe Dienste wie Twitter oder Facebook integriert werden können. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass es in diesem Bereich zahlreiche Plugins gibt, viele allerdings veraltet sind und nicht mehr korrekt mit den Diensten zusammenarbeiten. Deshalb sollte man bei der Pluginauswahl entsprechend achtsam sein.

GGX Hackergarten

Nach dem Abendessen ging es weiter mit dem sogenannten Hackergarten, dessen Ziel es ist, gemeinsam einen Beitrag für die Community zu leisten. Es kristallisierten sich vier Themen heraus, an denen an diesem Abend gearbeitet wurde. Exensio beteiligte sich an der Erstellung einer neuen Web-Seite mit Grails, um die bestehende statische Hackgarten-Seite abzulösen.
Als Basis für die Oberfläche verwendeten wir sofort, die am Mittag von Marc Palmer vorgestellte Grails Platform UI. Wir konnten natürlich nur eine Basis für die zukünftige Seite schaffen, so dass es noch weitere Hackergarten-Abende bis zur Finalisierung benötigt. Interessant war an diesem Abend vor allem, mit den Core-Committern von Groovy & Grails zusammen arbeiten zu dürfen.

Fazit

Schön ist es auf dieser Konferenz direkt Informationen aus erster Hand, sprich von den Kernentwicklern und Projektleitern der beiden Systeme Groovy und Grails, zu bekommen.
Dieser Beitrag konnte natürlich nur einen kurzen Überblick geben. Glücklicherweise stehen alle Sessions als Video auf der Konferenz-Seite [1] zum Anschauen bereit, so dass jeder Interessierte eingeladen ist, sich selbst einen detaillierteren Überblick zu verschaffen.
Weitere Eindrücke zum zweiten Tag finden sich im Blogpost von meinem Kollegen Manuel Breitfeld.

Links

[1] GGX Konferenz

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